![]() | Start um 9
Um 9 Uhr beginnen die Vorbereitungen zum Segeln. Als Erstes stellen wir die Optimisten-Jollen auf dem Rasen auf. Dann werden die Segel mit dem Mast herangetragen. Hier seht Ihr, wie zwei die gesamte Takelage bestehend aus Mast, Baum und Segel aufknoten. |
![]() | Anschlagen:
Unter den prüfenden Augen unseres erfahrenen Segellehrers befestigt ein Segler gekonnt die Gaffel oben am Mast. Dieses Rohr aus Aluminium hält später das viereckige Segel oben fest. |
Lagebesprechung:
Nachdem alle Boote aufgeriggt wurden und segelfertig sind, erklärt unser Segellehrer Hannes, was beim Ablegen zu beachten ist. |
![]() | Details auf dem Steg:
Vorne auf der Mole stehend erklärt Hannes allen, wo wir nachher segeln und über welche Grenzen man nicht hinaussegeln darf. |
Auf dem Weg zum Slip: Unsere Segellehrer kontrollieren nochmals alle Details an jeder Jolle. Das sieht etwas merkwürdig aus, aber Jollen werden am Land fix und fertig aufgebaut. Damit der Wind das Boot nicht umwirft, müsst Ihr es mit dem Segel in der richtigen Richtung aufstellen. |
![]() | Einwassern:
Nacheinander werden nun alle Jollen mit speziellen Slip-Wagen die Rutsche hinunter geschoben und vorsichtig ins Wasser gelassen. Segeln ist ein Wassersport. Zum Ein- und Aussteigen bei Jollen bekommt man nasse Füße. Allerdings ist das Wasser bei uns im Sommer über 25 Grad warm, so dass dies sogar Spaß macht. Erfahrenen Jollensegler haben im Sommer sowieso kurze Hosen an. |
Hafennähe: In der Nähe des Hafens lernt man, auf engem Raum zu segeln und anderen auszuweichen. Im Vordergrund erkennt Ihr eines unserer Begleitboote, auf denen immer Segellehrer fahren, die Euch helfen, wenn Ihr sie fragt. |
Auf offener See: Je besser Ihr segelt, desto weiter dürft Ihr hinaus. Dazu müsst Ihr aber die Wegerechtsregeln kennen. Denn die sind für alle Boote, ob groß oder klein, gleich. Zum Glück gibt es beim Segeln nur zwei Regeln, die Ihr am ersten Tag schon lernt. |
![]() | Zeit für das Mittagessen:
Dazu muss man allerdings gegen 12 Uhr zuerst wieder anlegen. Hierbei helfen Euch die Segellehrer sowie die anderen Seglerinnen, die schon angelegt haben. |
Auswassern: Das schwerste Stück Arbeit des Tages. Die Jolle muss auf dem Slip-Wagen die Rutsche hochgezogen und geschoben werden. Da die Optimisten-Jolle von zwei Personen gesegelt wird, müssen die beiden auch die Arbeiten am Land durchführen können. Ihr seht aber auf dem Foto: Ein Junge und ein Mädchen schaffen das ganz gut. - Ansonsten helfen Euch unsere Lehrer. |
![]() | Reffen:
Auch die Jugendsegler mit ihren größeren Jollen sind schon wieder am Land. Hier seht Ihr, wie das Großsegel um den Baum gerollt wurde. So etwas nennt man Reffen. Ein Reff verkleinert die Segelfläche. Mit einer kleineren Segelfläche kann man auch bei starkem Wind noch gemütlich segeln. |
Segel zusammenlegen: Während die beiden im Hintergrund Ihr Großsegel gerade vollkommen ausgebreitet auf den Rasen ausgelegt haben, sind die zwei im Vordergrund schon einen Schritt weiter. Sie nehmen den Baum und legen ihn mit dem Segel direkt an den Mast. Danach wird das Segel nur noch um die beiden Stangen gerollt. |
Betttücher falten: Da haben es die älteren Jugendsegler auf ihren großen Jollen schon schwerer. Sie müssen ihre großen Segel, wie früher die Erwachsenen die Bettlaken, sorgfältig zusammenfalten. Danach dürft Ihr mit Euren Freunden und Eltern in die Mittagspause bis 14:30 Uhr. |
Knoten: Ebenso wichtig, wie z.B. den richtigen Kurs zu halten und die verschiedenen Windrichtungen zu kennen, sind die Knoten. Deshalb üben wir sie immer wieder. Hierzu bekommt jeder ein Stück Schnur: wir nennen es fachmännisch "Bändsel". |
Gemeinsam sind wir stark: Segler verbinden gleich dicke Leinen mit einem Kreuzknoten, den die Seglerin hier richtig vormacht. |
Ein starkes Team: Wenn alle ihren eigenen Bändsel mit den anderen verknotet haben, dann ergibt dies einen großen Kreis. |
![]() | Tauziehen:
Zum Testen, ob die Knoten auch wirklich fest halten, machen wir manchmal Tauziehen. Hier dürfen alle Jungen und Mädchen aus den Optimisten-Jollen gegen die zwar älteren und größeren aber zahlenmäßig unterlegenen Jugendsegler antreten. Der harte Wettkampf wird unter den Augen der strengen aber fairen Segellehrer in der Mitte ausgetragen. |
Zierknoten: Wenn Ihr alle Seglerknoten gelernt habt, bringen Euch unsere Segellehrer auch die schönen Zierknoten bei. Hier erklärt Philipp gerade, wie man einen Diamantknoten als Schlüsselanhänger herstellt. |
![]() | Lachen:
Das alles macht auch unseren Segellehrern viel Spaß. Wir sind eine fröhliche Gruppe, lachen alle gern - und freuen uns auf Euch. Bis im nächsten Sommer! Euer Jollen-Team bei der BSW. |